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Luftpistolen SM erstmals mit Mixed-Wettkampf

Trotz der grossen «Corona-Hysterie» wurden an den vergangenen beiden Wochenenden die Druckluft Schweizermeisterschaft in Bern durchgeführt. Einzige Einschränkung war: Es sollte kein öffentlicher Anlass sein, also ohne Zuschauer, und auch das unter Schützen gewohnte, sich beim begrüssen die Hand zu geben war verpönt! Von all diesem konnte ich nur am ersten Tag etwas spüren, danach gratulierte und begrüsste sich wieder jeder mit Handschlag. Also alles im gewohnten Rahmen. Alles ist doch noch nicht ausgestanden. Schon letzte Woche ist der Entscheid gefällt worden, den Schweizerischen Jugendtag in Luzern abzusagen. Heute Morgen sind nun auch der Lupi GM Final in Wil, die Schnellfeuer SM in Luzern und die Junioren Einzelmeisterschaft in Schadernau abgesagt worden. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Gehören doch unsere Nachwuchsschützen, sowie auch Ihre Eltern nicht zu der Risikogruppe. Einzig einzelnen Trainer müsste man den Ausgang verbieten! Nun aber zu den Resultaten, von Negativen wird schon genug geredet und geschrieben.

Einzige Teilnehmerin bei den U 17 war Rebecca Rohrer, welche mit 351 und 2 Innerzehnern den 7. Rang belegte und damit an der Siegerehrung ein Diplom in Empfang nehmen durfte. Das Podest verpasste sie wegen ihrer anfänglichen Nervosität. In der sie mit Passen von 86 und 84 klar unter ihren Möglichkeiten schoss. Denn mit den beiden Schlusspassen von 91 und 90 hätte Sie bei der vergabe der Medaillen ein Wort mitreden können.

Bei den U 21 schossen Max Zöpfel und Remo Schiegg die Qualifikation von 60 Schüssen um den Einzug in den Final. Max schloss das Programm mit 550 und 10 Innerzehnern auf dem zweiten Platz ab. Und Remo fand den Tritt nicht richtig und musste sich mit 510/3 und dem 25igsten Platz begnügen. So durften wir Max als einzigem RSV-Teilnehmer im Final zusehen. Die ersten Schüsse platzierte er recht passabel auf seiner Scheibe, denn nach 12 Schüssen lag er noch 0.1 Punkte hinter dem führenden Tim Wolf. Die nachfolgenden beiden 8ter brachen im den Rhythmus und er pendelte in den folgenden Schüssen immer zwischen Rang 3 + 5 hin und her. Schlussendlich schied mit 185.9 als guter Vierter aus. Das Podest belegten mit Gold, Tim Wolf aus dem Prättigau, Silber Sacha Blaser aus der Westschweiz und Bronze ging an Joel Kym aus dem Baselbiet.

Am Sonntag durften unsere drei Schützen im Mixed-Wettkampf unseren SGKSV vertreten. Team 1 mit Nicole Mesmer und Max Zöpfel, und Team 2 mit Rebecca Rohrer und Remo Schiegg. In der Qualifikation 1 werden von allen Schützen 30 Schüsse in 30 Minuten geschossen. Da muss sich ein gewohnter Schütze schon etwas beeilen! (Normalerweise werden 40 Schüsse in 50 Minuten geschossen) Mit dieser Ausmarkung erreichen die besten acht Teams die nächste Runde. Unsere Schützlinge befolgten die Anweisungen des Trainers: Ihr müsst nur unter die besten Acht kommen und in der zweiten Quali alles auspacken! So belegten unsere beiden Teams nach der ersten Quali Team 1 mit 535/8 den 4. Platz, und Team 2 mit 517/4 den siebten Platz. In der zweien Quali werden 20 Schüsse in 20 Minuten und nur 3 Minuten Vorbereitungs- und Probezeit geschossen. «Noch schneller» Das besagte unseren Teams sehr gut, vor allem dem Team 2. Wenn so schnell geschossen werden muss, hat man keine Zeit mehr über anders nach zu studieren. Mit 354/5 belegte Team 2 den dritten Platz und mit 353/8 Team 1 den vierten Platz, aber nur dank den 8 Innerzehnern gegenüber BE 1 mit 5 Innerzehnern. Diese Platzierungen ergab ein schönes und doch etwas wehmütiges Bild. Denn unsere beiden Teams kämpfen um Bronze und einem bleibt «Leder» Doch das schöne für den Trainer ist, es gibt wenigsten eine Medaille. Im Bronze-Final wurde das Kräfteverhältnis wieder zurechtgerückt, und die grössere Erfahrung der beiden Team-1-Schützen zahlte sich aus. In diesem Finalteil schiessen beide Teams gleichzeitig je einen Schuss in 50 Sekunden in Zentelswertung. Danach wird das Total der beiden Teams verglichen. Jenes Team mit dem höheren Total erhält 2 Punkte. Bei Gleichstand erhält jedes Team 1 Punkt. Es werden solange Einzelschüsse geschossen, bis das erste mindestens 16 Punkte hat. Mit 16 zu 6 durften sich Nicole und Max die Bronzene Auszeichnung umhängen lassen. Remo und Rebecca wurden mit einem Diplom ausgezeichnet und werten das Siegerbild auf, denn es ist nicht alltäglich, dass zwei Teams aus dem gleichen Kanton sich unter den ersten Vier platzieren. Dieser neu eingeführte Mixed-Wettkampf war sicher das Highlight des Wochenendes, bei welchem vor allem das Publikum mit spanender Kost versorgt wurde. Wirklich eine erfreuliche Neuerung.
Euer Berichterstatter Markus Angehrn.

Rebecca Rohrer im Einsatz Bronzeausscheidung mit Team SG2 vorne Team SG1 hinten Max im Final der letzten Vier Schützen Junioren Pistole U 21 mit Max Zöpfel vorne rechts Siegerpodest Jugendliche Pistole U 17

Grosse Beteiligung am St. Galler-Bär Pistole
Am Sonntag 19. Januar folgten nicht weniger als 10 Pistolenschützen der Einladung zum St. Galler-Bär Final in Altstätten. Die vierzehnjärige Jessica Bürke traute sich noch nicht, sich mit andern in einem fairen Wettkampf zu messen und verfolgte das Geschehen als Zuschauerin. Mit dieser Erfahrung wird sie sich dem nächsten Wettkampf ohne Bedenken stellen können. Unsere Schützlinge stellten in vier der fünf Kategorien den Mann respektive die Frau, dabei konnten auch die Vereinsfarben des RSV auf jedem Podest abgelichtet werden!

In der Kat. 13 stellten sich Kaj Rohner und Jan Jenny der Aufgabe die 20 Einzelschüsse möglichst in der Mitte der Scheibe zu platzieren. Kaj gelang das am besten mit 164 Punkten und 2 Innerzehnern, die Punktgleiche Julia Tobler aus St. Margrethen musste sich mit einem Innerzehner weniger mit der Silbernen Auszeichnung begnügen. Mit 155/2 durfte der zweite RSV-Vertreter Jan Jenny aus Gossau als dritter das Podest besteigen.

In der Kat. U 15 frei war Salome Schiegg die einzige RSV-Vertreterin. Ihr fehlte im Gegensatz zu Kaj das Glück mit dem Innerzehner! Sie wurde mit 172/1 von Jerome Tobler 172/2 auf den zweiten Platz verwiesen.

Bei den U17 Startberechtigten konnten die Sportschützen St. Fiden-St. Gallen fünf der 13 Startplätze stellen. Auch zum Final der besten acht durften deren drei einlaufen. Buron Coti mit 142/0 auf dem 10. Platz und die Neueinsteigerin Natyre Coti auf dem 13. Platz mit 102/0 Punkten verpassten den interessanten Final und verfolgten in mit Engagement auf den Zuschauerplätzen. Im Final bestätigte Rebecca Rohrer das Quali-Resultat und gewann den Final deutlich mit 216.0 vor Raphael Wenk aus Montlingen. Blin Coti beendete seinen ersten Final auf dem guten 6. Platz mit 146.1 und Jasen Roukema schied mit den beiden schlechten letzten Schüssen als 7bter und 112.8 aus.

Auch in der Kat. U 21 durfte ein weiterer Rohrer auf das oberste Podest steigen. Samuel, der ältere Bruder von Rebecca setzte sich im Final deutlich durch und lies sich mit 218.9 Punkten vor Kevin Buol aus Lichtenstein und seinem Vereinskollegen Remo Schiegg die goldene Auszeichnung umhängen. Remo verpasste den Doppelsieg mit dem 19. und 20. Schuss. Somit durften wir uns reichgeschmückt aus dem sonnigen Altstätten verabschieden.

Ranglisten Nachwuchs unter: https://www.sgksv.ch/sport/nachwuchs

Gruppenbild Pistolenschützen

Kat. U 17 mit Rebecca als Sieger, Vorne links Blin Coti und zweiter von rechts Jason Roukema U 21 mit Samuel als Sieger und Remo auf dem dritten Platz Kat. U 13 mit Kaj 1. und Jan 3. Platz Kat. U 15 frei mit Salome auf dem 2. Platz

Auf Siegerpodesten vertreten
Zum OEMP10 Final werden alljährlich 18 Jugendlichen (U17) und 18 Junioren (U21) zugelassen. Leider ist das Interesse, an einem so interessanten Wettkampf teilzunehmen, stark zurückgegangen. Schon bei der Qualifikation wurden die angebotenen Startplätze nicht ausgeschöpft, Jugendlichen 15 und Junioren 13. Am Wettkampftag glänzten weitere sechs Nachwuchsschützen mit fernbleiben. Ist doch sehr schade, wenn ein so publikumsnaher Final für uns Pistolennachwuchs nicht mehr angeboten würde! Als stupft Eure Jugendlichen, damit sie die Angebote war nehmen. Manchmal führen nur ernsthafte Worte zum Erfolg.

Bei den Jugendlichen war die rotblaue Vereinsfarbe sehr stark vertreten. Fünf von dreizehn Teilnehmer trugen das genannte Shirt. Die Qualifikation von 40 Schüssen, welche für den Final der besten acht dient, beendete Rebecca Rohrer auf dem zweiten Platz mit 352/5 Innerzehnern am besten. Salome Schiegg schloss ihr Programm mit 344/4 auf dem vierten Platz ab. Für das Geschwistertrio Coti war der erste grosse Wettkampf eine riesen Erfahrung. Sie schlossen die Quali auf dem 9. Rang Blin mit 304/1, Natyre mit 273/1 auf dem 11ten und Buron mit 262/0 auf dem 12ten Platz ab. Im Final kam Salome nicht auf Touren und sie beendete den Final auf dem 6. Platz mit 142.7. Rebecca konnte ihren zweiten Platz mit 222.0 verteidigen und durfte sich verdient die silberne Auszeichnung umhängen lassen.

Bei den Junioren vertraten Max Zöpfel und Remo Schiegg die Vereinsfarben der Sportschützen St. Fiden-St. Gallen. Trotz RS-Belastung schoss Max mit 556/9 das Höchstresultat und qualifizierte sich sicher für den Final. Remo schloss sein Pensum etwas bescheidener mit 515/5 auf dem fünften Platz ab. Im Final beruf sich Remo wieder auf seine Qualitäten und beendete diesen mit 201.7 auf dem dritten Platz. Max spürte die RS-Strapazen etwas und musste die Führung an die Internationale Franziska Stark abgeben. Mit Silber und geschossenen 221.5 Punkten durfte ein weiterer RSV Schützen das Podest besteigen.

Also durften wir auf beiden Nachwuchspistolen-Podesten mindestens mit einem Vertreter abgelichtet werden.

Nachwuchschef Pistole Markus Angern

OEMP10 Final

Siegerpodest Jugendliche mit Rebecca als zweite und Salome dritte von links Siegerfoto mit Max auf dem zweiten und Remo auf dem dritten Platz