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GM Junioren Final in Wil

Nur St. Antönien war noch stärker

Seit 2010 sind die Sportschützen St. Fiden beim Luftpistolen Gruppenfinal der Junioren als Stammgast vertreten. Und das in den letzten Jahren auch auf dem Podest. Letztes Jahr wurden sie erstmals seit fünf Jahren als Schweizermeister von Montagny-Cousset abgelöst und mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen. Dieses Jahr traten die Westschweizer wegen Ferienabwesenheit gar nicht erst an! Der Favoritenkreis wurde deswegen nicht viel kleiner, denn St. Antönien, alle namens Flütsch, zeigte schon in den Qualifikationsrunden, welches Potential in ihnen schlummert. Dieses packten sie bereits im Halbfinal aus und belegten mit 1105 Punkten den ersten Platz vor den Sportschützen St. Fiden mit 1095, welche auf die folgenden Gruppen bereits 46 und mehr Punkte Vorsprung hatten. Somit war für den Final mit einem spannenden Zweikampf zu rechnen. Dieser bewahrheitete sich bereits ab den ersten Finalschüssen, in welchem die Führung zwischen St. Fiden und St. Antönien bis zum 16. Schuss immer wieder wechselte. Danach zündete St. Antönien ein wahres Furioso, im dem sie mit Passen von 61.7, 60.7, 58.5 und 56.5 ausschossen, und damit verdient erstmals zum Schweizermeister gekürt wurden. Jeder kann ausrechnen, welcher Durchschnitt es in sechs Schüssen zu solchen Passen braucht, dabei hätten sich auch die Eliteschützen warm anziehen müssen. Nur das siegreiche Schmitten hatte noch einen höheren Durchschnitt im Final vorzuweisen. Somit mussten sich die Schützen Frederik Zurschmiede, Dominik Manser und Max Zöpfel abermals mit dem zweiten Platz begnügen, mit der Genugtuung sich gegenüber dem letztjährigen Final Punktemässig um 2.1 gesteigert zu haben. Dritte wurde der Frauenpower aus Rüschegg-Grambach mit 622.1 Punkten. Somit können wir die Luftpistolensaison mit einem sehr guten Wettkampf abschliessen.
Euer Markus Angehrn

Rangliste Final GM Junioren Final Wil
Final-SGM-P10_Junioren-Final.pdfRangliste Halbfinal Junioren
Final-SGM-P10_Junioren-Quali.pdf

Das Podest : Von links , Frederik Zurschmiede, Dominik Manser, Max Zöpfel  

Podest Verbandswettkampf Junioren

Standard mit Dominik als Dritter Klappscheibe Dominik als Zweiter

Schweizermeisterschaft Standard

Standard Elite mit Andi als Dritter Junioren mit Dominik Manser als Zweiter

Schweizermeisterschaft Klappscheibe

Elite Andi als Dritter Dominik als Dritter

Junioreneinzelmeisterschaft

Sieger Dominik Manser ( Mitte)

Ganzer Medaillensatz für Dominik Manser

Für die Schnellfeuerwettkämpfe Luftpistole vom vergangenen Samstag in Luzern, qualifizierten sich vier Schützen aus unserem Regionalverband. Gabriel Strässle und Andreas Riedener vertraten unseren Verband bei der Elite, Dominik Manser und Max Zöpfel bei den Junioren. Beim Verbandswettkampf am Morgen belegten die Aktiven im Standard folgende Plätze: Andi Riedener wurde mit 357Punkten 6ter und Gabriel Strässle mit 334 17ter. Auf die Klappscheibe belegten sie die Ränge Andi 5ter mit 21 Treffern und Gabriel 11ter mit 19 Treffern. Bei den Junioren belegte Dominik Manser im Standard den 3. Platz mit 348 Punkten und auf die Klappscheibe den 2ten mit 17 Treffern. Max in der gleichen Reihenfolge den 8ten mit 334 Punkten und danach den 7ten Platz mit11 Treffern.

Die Wettkämpfe 3+4 bewältigen die Schützen am Nachmittag, welche mit den Ehren eines Schweizermeisters gekürt wurden. Die beiden im Vorjahr errungenen Medaillen konnte Andi mit zwei 3ten Plätzen verteidigen und schoss im Standard 366 Punkte und erzielte auf die Klappscheibe 23 Treffer. Gabriel erreichte mit 333 im Standard und dem 17ten Rang fast gleich viel wie am Verbandswettkampf, auf die Klappscheibe erzielte er 17 Treffer und wurde damit auf dem 21. Platz rangiert. Dominik konnte seine im Vorjahr errungenen Meistertitel nicht verteidigen und belegte mit 357 Punkte im Standard den zweiten Platz und mit 20 Treffern auf die Klappscheibe den dritten Platz, welchen er sich in einem Shot-Off mit 3:2 erkämpfen musste. Trotzdem zeigte sich Dominik mit den beiden errungenen Medaillen sehr zufrieden. Max konnte mit zweimal einem 8ten Platz seine gewohnte Sicherheit nicht finden. Mit 333 Punkten im Standard und 11 Treffern musste er sich begnügen.

Das wettkampfreiche Wochenende fand an der Junioren Einzelmeisterschaft in Schwadernau ein Ende. Diesen Wettkampf bestreiten die Jugendlichen in fünf Kategorien U13, U15, U17, U19 und U 21 Von den Sportschützen St. Fiden-St. Gallen durften zwei Teilnehmer in die Reise nähe Biel antreten. Remo Schiegg verpasste mit dem 7. Platz und 345 Punkten den Finaleinzug nur um einen Platz. Nicht wie üblich mit 8 Finalisten, wird in diesem Final der Sieger aus den bestem 6 ermittelt. Nach der Qualifikation belegte Dominik mit seinen geschossenen 362 Punkten den letzten berechtigten Finalplatz. Dem Auf und Ab in der Quali mit den Passen 86, 96, 87 und 93, setzte er im Final ein Ende. Mit starken 98.6 lag er nach den ersten 10 Schüssen in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr preis. Auch sehr stark schiessende Verfolger brachten ihn nicht aus der Ruhe. Schlussendlich durfte er sich mit sehr starken 234.7 Punkten im Final die goldene Medaille von Dölf Fuchs umhängen lassen. Zudem komplettisierte er mit diesem Sieg den Medaillensatz an diesem Wochenende. Ausser dem Luftpistolen Gruppenmeisterschaftsfinal vom 7. April in Wil ist die Indoorsaison abgeschlossen, den auch eine Juniorengruppe aus St. Fiden bestreiten kann. Zudem können interessierte keinen näher gelegeneren Schweizerischen Final besichtigen. Die Gruppen bestreiten am Morgen einen Halbfinal und ab ca. 13.00 Uhr die je besten Acht einen sehr gut nachverfolgbaren Final. Wahrlich eine Reise wert!

Euer Markus Angehrn

Sieger Kaj Rohner Ganz links stehend Salome Schiegg, kniend Raphael Lutsch, kniend zweiter von rechts Jason Roukema, und hinten rechts Rebecca Rohrer Remo Schiegg in der Mitte vor dem Sieger, Samuel Rohrer rechts mit blauer Jacke Remo Schiegg als Sieger und Samuel Rohrer ganz rechts.

Starker Pistolennachwuchs am Schweizerischen Jugendtag

Zum Final in Luzern durften 7 St. Fidler-Nachwuchsschützen anreisen. Die unter 17jährigen mussten sich über den Regiofinal, welcher stets in Frauenfeld stattfindet, qualifizieren. Der Jüngste mit Jahrgang 2009, Kaj Rohner, hatte bereits um 08.00 Uhr den ersten Termin mit der Waffenkontrolle zu absolvieren. Bis und mit U15 haben alle Teilnehmer ein Schiessprogramm mit 20 Wertungsschüssen und einen Polysportiven Teil zu bewältigen. Somit ergab sich ein Tagesprogramm, welches mit Abfahrt um 06.15 begann und um 19.00 Uhr mit Versorgen der Pistolen endete. Zwischendurch feilschten die Jungs und Mädels in ihren Kategorien um jeden Punkt. Zum Schluss durften sie sich ihre verdienten Auszeichnungen abholen. Und das sehr erfolgreich:

Kategorie Kids

Bei den Jüngsten durfte sich Kaj Rohner mit drei weiteren Sprösslingen messen. Mit einem Total von 142.00 Punkten aus 50% Schiessen und 50% Polysportiv deklassierte er seine Konkurrenten förmlich. Schon nach dem zwanzigschüssigen Programm lag er über 20 Punkte vor dem Zweitplatzierten. Auch im Polysportiven Teil zeigte er keine Blösse und siegte schlussendlich mit 58 Punkten Vorsprung auf den zweiten. Herrlich, wie die Jüngsten ihre Freude zum Ausdruck bringen können. Siehe Siegerfoto 1

Kategorie U 15 ohne Schiesshilfen

Das Gros der Sportschützen durfte in dieser Kategorie die Kräfte messen, in welcher der Polysportive Teil zu einem Drittel zählt. Rebecca Rohrer, welche erst seit gut einem Jahr regelmässig trainiert, wurde ausgezeichnete Dritte mit einem Total von 146.50 Punkten. Auch die erst knapp 12jährige Salome Schiegg durfte mit ihrem 9ten Platz und 126.00 sehr zufrieden sein. Knapp dahinter auf dem 10ten Platz rangiert sich Raphael Lutsch mit 125.25, schlussendlich erreichte Jason Roukema noch den 15ten Platz mit 109.25. Alle schiessen erst seit einem knappen halben Jahr frei und ohne Schiesshilfen, darüber freut sich der Trainer am meisten. Siegerfoto 2

Kategorie U 17

In diesem Feld durften am meisten an den Start, nämlich 36 Schützinnen und Schützen, welche ein 40 Schüssiges Programm absolvierten. Die Ehren der Sportschützen vertraten Remo Schiegg und Samuel Rohrer. Nach den Resultaten an den Schweizermeisterschaften, Samuel 351 und Remo 350, durfte man bei beiden mit einer Finalteilnahme rechnen. Das gelang aber nur Remo mit 343 Punkten. Beide zogen eher einen verkorksten Tag ein, indem Samuel mit 324 Punkten und dem 16. Platz weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Auch im Final konnte Remo nicht seine gewohnt starken Finalresultate abrufen und beendete den Wettkampf als sechster. Siegerfoto 3

Standard mit fünf schüssiger Luftpistole

Mit der Wut im Bauch und der Einsicht, in der stärkeren Disziplin nicht die Möglichkeiten gezeigt zu haben, steigerten sich die beiden Jungs zur Freude des Trainers. Im zu absolvierenden Programm mit 6 Serien à 5 Schuss in 10 Sekunden, zeigte Remo von Anfang an keine Verunsicherung und lag von Anfang bis Schluss in Führung. Mit den erzielten 258 Punkten durfte er sich verdient und mit 5 Punkten Vorsprung den goldenen „Plämpel“ umhängen lassen. Zu viel Serien um die Verkrampfung zu lösen, benötigte Samuel Rohrer, denn erst in den letzten drei Passen erreichte er seine gewohnte Sicherheit und beendete seinen Wettkampf auf dem undankbaren vierten Platz mit 245 Punkten. Mit diesem Rang durfte er an der Siegerehrung das verdiente Diplom abholen. Mit drei Medaillen und zwei Diplomen durften die jungen Sportschützen reich geschmückt den Heimweg antreten und das mit dem Wissen, in den vergangenen Trainings richtig und gut gearbeitet zu haben. Die Sportschützen sind mit den rot/blauen Shirt oder Jacken zu erkennen. Siegerfoto 4

Der Berichterstatter Markus Angehrn